German
WWW.EARSHOT.AT
Seit der Diskussion über das Dunkelheit-Festival
und dem abgesagten Konzert mit URGEHAL scheinen STORMNATT
recht bekannt geworden zu sein, da sich die Antifa scheinbar
ziemlich auf die Jungs eingeschossen hat. Von Seiten des
Labels wurde mir aber versichert, dass weder die Band STORMNATT
noch einzelne Mitglieder irgendwelche rechten Ansichten
vertreten, auch die Songtitel lassen auf nichts Gegenteiliges
schließen.
Musikalisch hat man sich der ursprünglichen, rohen
Variante des Black Metals verschrieben, dass heißt,
Keyboards und Frauengesang finden schon einmal keine Verwendung,
vielmehr beschränkt man sich mit Gitarre, Bass, Schlagzeug
und Gesang auf das notwendigste. Trotzdem ist „Resurrection
Of The Cult” ziemlich kraftvoll und aggressiv ausgefallen.
Im Vergleich zu den mir bekannten Songs vom Demo „Funeral
Apocalypse“ klingen die neuen Stücke nicht mehr
ganz so depressiv, dafür umso aggressiver. Die Melodien
graben sich durch deren häufige Wiederholung umso tiefer
in die Gehörgänge, so dass man sich durch die
Monotonie fast zu den Anfängen des modernen Black Metals
zurückversetzt fühlt.Einen Preis für Originalität
werden STORMNATT daher mit „Resurrection Of The Cult“
nicht gewinnen, dafür gelingt es ihnen sehr gut, die
düstere und kalte Stimmung der frühen Scheiben
von BURZUM, MAYHEM oder auch DARKTHRONE wieder herauf zu
beschwören. Fans des ursprünglichen Black Metals
können mit dem Erwerb von „Resurrection Of The
Cult” eigentlich nichts falsch machen!
6/7 Punkte
WWW.METALMESSAGE.DE
/ LEGACY (WWW.LEGACY.DE)
Die
Gründung dieser österreichischen Höllenreiter
ist auf das Jahr 2000 datiert, das nachfolgende 2003er Demo
„Funeral Apocalypse“ heimste völlig zurecht
gleich einigen Erfolg ein. STORMNATT haben es nämlich
drauf, definitiv, soviel gleich vorweg. Und das immens auf
episch ausladende Atmosphären bedachte Hysterikertrio
spielt auf dem vorliegenden Debütalbum „Resurrection
Ov The Kult“ dermaßen skandinavisch klingenden
und eiskalten Frost Black Metal, dass man ihnen die Herkunft
aus der Alpenrepublik eigentlich überhaupt nicht abkaufen
möchte. Die zahllosen mitreißenden Trauermelodien,
welche die vorstellbar stockdunkelsten Notenskalen mit allerbester
Spielmanier zackig auf- und abtanzen, bezieht der kompetente
Dreierbund offenbar aus einem schier nicht versiegenden
güldenen Kreativ-Füllhorn. Solcherlei vollkommen
sehnsüchtig und verträumt klingende Tonfolgen
werden hier absolut gekonnt unter minimalistischste Instrumentierung
und betörend psychotischen Schrei-, Keif- und Kreischgesang
gemischt. Faszinierend. Maximale musikalische Ausbeute ist
die unabdingbare Folgeerscheinung solchen Treibens: Die
Scheibe beinhaltet einen pechschwarz kulminierenden Hass-Höhepunkt
nach dem anderen. Schön fies klingende Gitarren-Exkurse
tollwütig zuschnappender Natur, immer wieder schier
berstend vor musikalischem Mitteilungsdrang, entführen
geneigte Hörersinne somit mit Leichtigkeit in imaginäre
Dunkelreiche. Hier springt der schwarze Funke einfach ständig
über. Es ist schon ein martialisch zupackendes Hör-
und Gefühlserlebnis, wie orgiastisch spielfreudig,
rhythmisch punktgenau und unaufhaltsam aktiv hernieder hämmernd
das impulsive Drumming von Schlagwerker P dabei wütet.
So extrem eigenständig taktend und wollüstig prügelnd
spielen wohl nur wenige Kesselknechte des Metiers. Die tief
unter die Haut, stellenweise gar durch Mark und Bein gehende
Spannung und Dramatik dieses rohen Underground-Teufelstellers
weiß sich mit jeder Sekunde mehr und mehr aufzutürmen,
solange, bis es schier nicht mehr auszuhalten ist.
8/10 Punkte (Metal Message), 12/15 Punkte (Legacy)
WWW.MYRRTHRONTH.DE
Eine recht kurzweilige Angelegenheit ist die aktuelle CD
der österreichischen Formation Stormnatt geworden.
Ein Intro und fünf teils überlange Stücke
hat man auf diese CD gebannt. Musikalisch ist man sicherlich
von der guten alten Norwegen-Schule beeinflusst, was aber
nichts mit Abkupferei zu tun hat. Um es vowegzunehmen: Diese
CD knallt wesentlich frischer als das, was heutzutage einige
der früheren Vorzeigebands aus Skandinavien zustande
bringen. Hier gibt es dunkle Energie pur und das ohne Keyboards,
Frauengesänge und sonstigen Firlefanz!
Die Produktion klingt roh (was sonst?), das Schlagzeug mir
perönlich etwas zu blechern, aber dafür ist die
Gitarrenarbeit überaus gelungen, aggressiv und dennoch
melodisch. Tempomäßig geht es zumeist schnell
zur Sache, aber die Band ist auch in der Lage, langsamere,
depressive Songs zu schreiben wie z.B. "Upon The Shores
Of Solitude Pt. II", die verzweifelten Schreie am Anfang
sorgen eigentlich alleine schon für ein entsprechendes
Feeling. Als weiteren Anspieltipp möchte ich auf jeden
Fall noch das abwechslungsreiche "The Decay Of Time
And Life" nennen. Einen schwachen Song hat die CD nicht.
Ich muss schon sagen, alles in allem eine wirklich gelungene
Scheibe, die mir immer besser gefällt, je öfter
ich sie höre.
8,5/10 Punkte
WWW.SCHWERMETALL.CH
Nach den ganzen Tumulten wegen dem Dunkelheit-Festival
in Österreich wird wohl so mancher die Band Stormnatt
schon kennen. Sie stehen jetzt wahrscheinlich ganz oben
auf der Liste der Antifa, weil sie das Festival mit "Next-Holocaust"
angekündigt hatten, anstatt wie die meisten anderen
Bands "nächstes Konzert" hinzuschreiben.
Die Österreicher deswegen gleich der rechten Szene
des Black Metals zuzuschreiben, finde ich dann doch sehr
stark übertrieben.
Nachdem die 2000 gegründete Band vor zwei Jahren ein
Demo-Tape im kleinen Rahmen veröffentlichte, haben
sie es nun geschafft, ihr Debut-Album über Ashen Productions
auf den Markt zu bringen. "Resurrection Ov the Kult"
frönt dem alten Black Metal und kann sowohl soundtechnisch
als auch vom Gefühl her überzeugen.
Nach einem spannungserzeugenden Intro wird gleich losgeknüppelt
und gekreischt. Die Gitarren spielen ohrwurmverdächtige
Melodien, was aber zum Teil daran liegt, dass sie einfach
so oft wiederholt werden, bis sie nicht mehr aus dem Kopf
zu bringen sind. Das heisst allerdings nicht, dass wir es
hier mit dem Typus "ein- bis zwei Riffs pro Lied"
zu tun haben. Abwechslung ist durchaus vorhanden. Zähe
Mid-Tempo Parts mit fast hymnenhaften Gitarren werden genauso
eingesetzt wie Breaks.
Wenn man aber vom zweiten auf den dritten Song hüpft,
glaubt man doch kurz immer noch dasselbe Lied zu hören,
weil es sehr ähnlich klingt. Die kurze, akustische
Einleitung bei "The Black Katharsis" wird völlig
in den Sand gesetzt. Das liegt aber wohl eher am Mischer,
der das kurze Akustikspiel zu sehr in den Vordergrund setzt,
und an dem billigen Sound in dem kleinen Stück.
"Upon the Shores of Solitude Pt. II" wäre
an sich recht gut, allerdings gibt es die ersten paar Minuten
zur Musik nur ein scheinbar von Burzum beeinflusstes Geschrei
zu hören. Nach einem nach Glockenspiel klingenden Zwischenstück
fängt aber dann das Lied doch noch richtig an und wird
auch noch wirklich gut. Also bloss die Finger von der Skip-Taste
lassen.
Bis auf die paar Kleinigkeiten ist "Resurrection Ov
the Kult" eine echt gelungene Scheibe für die
Verfechter des Old School Black Metal, welche mit seinen
36 Minuten leider etwas kurz geraten ist.
9/13 Punkte
English
FRANANG (FRANANG.STS.FREE.FR)
Some of you may remember I reviewed their early
demo in a previous issue. Thence, this CD is not the second
album of the band but the second demo reprinted on CD format
as the tape version was very limited to 200 copies. Musically,
Stormnatt plays a rather convincing raw B.M that could be
labelled as old Norwegian like stuffs, melted with the crude
early Polish touch. I include the Polish influence for the
vocals that are tonsil and dry, but perfectly fit to the
feeling the band wants to deliver. The tracks are straight,
rather brutal without forgetting some cold melodies such
as the intro riffs of "Within The Void Of Existence"
for instance. The drummer has the accurate way of drumming,
which means he uses a lot his cymbals so that the drum lines
are a consistent sequel and represent the exact B.M beats.
WWW.LORDSOFMETAL.NL
Claiming that Stormnatt plays traditional black metal is
a rather obvious statement. The name already gives it away.
The jacket and booklet show marvelous drawings of Dante's
journey into the Inferno. Three of them can be positively
identified as originating from Gustave Doré's collection,
while the rest of them are probably by the same artist.
The band originates from Austria, but their souls are definitely
reincarnations of Norwegians. The music takes us back to
1994, when black metal was new and gruesome. Mord, Notodden
and Doom play retro black metal, without the production
deficits of the early days. The CD sounds actually very
good! The music is quite intricately structured, in parts
monotonous and on the whole high-paced. The atmosphere they
create is nihilistic and aggressive. Just the way black
metal should be! I can safely conclude that Stormnatt presents
nothing new. This disk does however contain some pretty
groovy moments, with really interesting intermezzos. Their
metal is pitch-black, as their souls probably are. I find
it really amazing that in these days of economic well-fare,
people still find the energy to attain such a high level
of disgruntlement. The least it does is supply us with some
good music!
Beweren
dat Stormnatt traditionele black metal is zoiets als een
open deur intrappen. Zelfs de bandnaam verraadt het onvermijdelijke.
De voor- en achterkant van het cd-boekje is gevuld met prachtige
tekeningen van Dante's reis naar het Inferno. Drie ervan
kunnen geïdentificeerd worden als uit Gustave Doré's
collectie, terwijl de rest waarschijnlijk van dezelfde artiest
stammen. De bandleden komen uit Oostenrijk, maar hun zielen
zijn zeker reïncarnaties van Noren. De muziek die ze
spelen neemt ons terug naar 1994, toen black metal nog nieuw
en ijzingwekkend was. Mord, Notodden en Doom spelen retro
black metal, zonder de productionele tekortkomingen van
die dagen. De cd klinkt eigenlijk opvallend goed! De muziek
is toch complex opgebouwd, soms monotoon en over het algemeen
op een hoog tempo. Ze creëren een nihilistische en
agressieve sfeer. Kortom, alles is zoals wij black metalfans
het verwachten. Ik kan veilig beweren dat Stormnatt niets
nieuws presenteert. Deze schijf heeft toch behoorlijk wat
groovy momenten en echt interessante intermezzo's. Hun metal
is pikzwart, net als hun zielen. Ik vind het werkelijk opvallend
dat mensen in deze dagen van economische welvarendheid nog
steeds de energie vinden om zich op zo'n hoog niveau ontevreden
te zijn. Het minste wat het doet is goede muziek leveren!
82/100 Points
WWW.METALREVIEW.COM
Reviewing this album is really a bit futile, because
I think it will be easy for the reader to decide whether
or not he is interested in this band. Ask yourself the question,
do you like Darkthrone? If yes, then ask yourself, do you
like bands that sound very similar to Darkthrone? Yes? Good.
Because although Resurrection ov the Kult, a CD that I thoroughly
enjoy, draws influence from a variety of black metal artists,
the “Norsk” element seems to be the strongest.
The droning, repetitive melodies highlighted on such albums
as Transylvanian Hunger are very present here, especially
on the track “Within the Void of Existence.”
What this really comes down to is a matter of taste. If
you think that Darkthrone “clones” (and I am
loathed to use this term, since the band certainly has original
elements) are cheesy and pointless, you’ll want to
steer clear of this. If you enjoy them, you know exactly
what to expect. Dissection’s peculiar melodies are
also something that I hear shades of on Resurrection ov
the Kult, to point out another influence that seems to be
present.
Songwriting is always hard to judge for this genre. It’s
never quite clear what one is looking for, and one finds
oneself getting back to the idea of how evocative the music
in question is. If it conveys emotion, I’ll usually
give it a high score, and that’s what Stormnatt have
managed to do. The band is technically proficient, and the
production is pretty strong as well.
Black metal has never been about originality, experimentation,
or artistic growth. To me, at least, it’s about creating
raw, impassioned music that transcends the often limited
quality of the production, musicianship, and even songwriting.
Stormnatt happen to be quite strong in all three of these
areas, but this fact makes their playing no less sincere.
If you put aside the issues of influence and imitation and
judge this record solely on its content, I think that you
will be quite impressed.
Production: 4,5/6 Points - Songwriting: 5/6 Points - Musicianship:
4/6 Points
WWW.MYRRTHRONTH.DE
The actual CD of the austrian formation Stormnatt
has come out as a quite entertaining creation. An intro
and five partly over-length pieces can be found on this
CD. Musically the guys are certainly influenced by the good
ole' Norwegian school, which does not mean that they plagiarized,
though. To come to the point: this CD bangs in much more
freshly than the platters some of the former leading bands
in the scene bring about nowadays. On here there can be
found pure dark energy without keyboards, female vocals
or other falderal!
The production sounds raw (how else?), the drums sound somewhat
too tinny to me but therefor the guitar work has turned
out very well, aggressive and yet melodic. The tempo is
mostly fast but the band is also capable to play slower,
more depressive songs as e.g. "Upon The Shores Of Solitude
Pt. II". The desperate cries in the beginning alone
already create a correlative feeling. As another song tip
I definetly also want to name the diversified "The
Decay Of Time And Life". A weak song cannot be found
on the CD. I have to say it's all in all a truly successful
platter which I like better the more I listen to it.
8,5/10 Points
Suomi
WWW.IMPERIUMI.NET
Uuden vuosituhannen alussa alkunsa saanut Stormnatt
lähestyy debyyttilevyllään itsevarmasti,
mutta epäomaperäisyyttä hehkuen. Resurrection
ov the Kult kuuluukin siihen ryhmään, joka ei
tyylinsä puolesta pahemmin kanssaeläjistään
erotu, mutta joka silti viehättää omalla
tavallaan tasavarmasti toimivalla musiikillaan.
Siinä missä omaperäisyys ei ole itseisarvo,
ei myöskään tavanomaista materiaalia, vaikkakin
hyvin tehtyä sellaista, ole syytä liiaksi kehua.
Raakaa black metalia reippaalla keskitempolla soitettuna
ja hieman melankolisen synkeillä melodioilla maustettuna
ei ole uusi eikä ennenkuulumaton juttu. Kappaleiden
toimivuus ei perustukaan uuden löytämiseen tai
nerokkaan mestarillisten sävellysten hokaamiseen, sillä
niitä ei yksinkertaisesti ole. Sen sijaan levy nojaa
vanhaan tuttuun ja hyväksi havaittuun kaavaan: yksinkertaisia
biisejä yksinkertaisilla, mutta toimivilla riffeillä
toteutettuna. Melodisuutta ja raakuutta on sopivissa määrin
mukana, joskin enemmän sinne koruttomaan suuntaan kallistuen.
Lopputulos tuo mieleen köyhdytetyn version Satanic
Warmasterin raa'asta ilmaisusta.
Oman panoksensa levyn toimivuuteen antaa sen viiltävä
ja vihlova soundimaailma. Kitarat toistavat surkeuttaan
särmikkäästi valittaen, liikkuen taidokkaasti
primitiivisen ja hiotun, tarkasti soivan soundin välimaastossa.
Rumpujen autenttisen kömpelö soundi on mannaa
korville kaikkien ylipuhtoisten muoviräpellysten jälkeen,
vaikkei patteriston pauketta varsinaisesti erinomaiseksi
voikaan kehaista. Bassoa levyltä ei juuri kuule, mutta
sitä ei myöskään osata kaivata ja homman
kruunaa rujo kärsimystä ja eläimellisyyttäkin
heijastava rääkylaulu, jonka ärhäkkyys
on kuin piste i:n päälle.
Resurrection ov the Kult ei siis missään mielessä
luo mitään aidosti uutta tai erikoista, mutta
jollain tapaa sen kuuntelee mielellään läpi
kerran jos toisenkin ilman tympääntymistä
tai ärsyyntymistä. Matkaa erinomaisuuteen vielä
on, mutta hyvä levy tämä on silti jo tällaisenaan.
7,5/10 Points
Norwegian
WWW.METAL-NORGE.COM
Stormnatt ga ut sin demo Funeral Apocalypse gjennom
Total Holocaust Records. For min del blir det et kvalitetstegn,
noe som snudde forventningene etter at jeg så at gitaristen
i bandet kaller seg Notodden. Emperor-worship eller et ondt
navn fra en eller annen plass i Østerrike?
Selv om det er noen elementer som ikke faller helt inn i
den ellers gjennomførte pakken som Resurrection Ov
The Kult er, ligger albumet godt over gjennomsnittet kvalitetsmessig.
Produksjonen kunne godt ha vært hakket kvassere og
styggere, samt at starten på The Black Katharsis føles
unødvendig. Heldigvis er den kort og fort glemt,
som de andre småtingene man kan pirke på. Det
som gjør at albumet ikke får en høyere
karakter er i hovedsak at Stormnatt mangler en del egenart.
Selv om det ikke akkurat er noe nytt bandet fremfører
for sjangeren her så gjøres det uansett med
utsøkte riff og melodier. Depressive melodier og
lange riff-partier med god driv. Gode vokalvariasjoner,
fra hule hyl til harsk og grell vokal. Drivet og riffene
minner en del om den bedre delen av Nargaroth. Abschiedsbrief
Des Prometheus for eksempel. Kjøp denne.
7/10 Points
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