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Vor geraumer Zeit erreichte mich dieses Demo aus Österreich.
Es ist ein Ein-Mann-Projekt und dieses Tape ist die 1. Veröffentlichung
von ihm. Die Songs tragen selbst direkt keinen Namen. Das
Layout ist interessant aufgemacht, sehr dunkel gehalten.
Nun zur Musik. Ist es Black Metal? Ich würde schon
sagen, doch hat KÄLTETOD mehr zu bieten als einseitigen
Black Metal. Das ist eine Mischung aus Black Metal Elementen
und Ambient/Noise Passagen. Die Produktion ist für
ein Demo wirklich in Ordnung, nicht zu dumpf aber auch nicht
zu „rein“. Einzig der Gitarrensound wirkt auf
mich etwas unterproduziert. Der Keyboard-/Synthysound ist
absolut in Ordnung. Auf dem Demo sind lediglich 4 Songs
zu finden, was ich dann doch an fragen lässt, wieso
„Wundenextrakte I-V“, aber dies ist nicht wirklich
ein tragischer Faktor. Die meiste Zeit geht es recht langsam
von statten, bis auf ein paar Stellen, in denen der Drumcomputer
ziemlich loslegt. Meiner Meinung nach, müsste KÄLTETOD
noch etwas an seinem Gesang arbeiten, da es sich teilweise
sehr aufgesetzt und eben nicht ausgereift anhört. Die
Verbindung zwischen Black Metal und Ambient gefällt
mir persönlich sehr gut, wird aber bestimmt einen Grossteil
der Hörer abschrecken. Leider zieht sich der letzte
Song, durch diese Ambient/Noise Einlage sehr in die Länge
und wird schnell langweilig.
Fazit: Alles in allem ein relativ gutes Demo in der heutigen
Zeit. Eine gute Mischung, welche man getrost antesten sollte.
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Die meisten Musiker und generell Künstler wissen wovon
ich rede, wenn ich behaupte: Leiden ist eine verflucht fruchtbare
Angelegenheit und im besten Fall sehr produktiv, ergiebiger
meist als die Hochphasen menschlichen Lebens. Das ist bitter
und sehr ironisch, aber nicht zu ändern. "Wundenextrakte
I-V" ist vertontes Solo-Leiden aus Österreich
und das klingt mitunter so verzweifelt, dass ich mir ernsthaft
Gedanken um das Wohlergehen des Hauptdarstellers mache.
Dieser hat keinen Namen, spielt alle Instrumente auf diesem
20-minütigen Demo, hat den außerordentlich morbiden
Drumcomputer eigenhändig programmiert und sich die
schrecklichen Stimmausbrüche höchstselbst aus
dem Schlund gewürgt.
Nun ist das Tape zwar in 5 Kapitel unterteilt, die ich aber
sehr ungern auch getrennt beurteile, weil nur das Gesamtbild
in sich stimmig ist - man könnte zwar separieren in
zwei Black-Metal-, zwei Ambient/Industrial- und einen langen
experimentellen Track, aber die Grenzen sind da definitiv
fließend. Wir beginnen unsere Reise in die Abgründe
der Verzweiflung mit einem lauernden Industrial-Sample und
dem eben schon genannten, wirklich stumpfen und poltrigen,
aber sehr düster scheppernden Drumcomputer. Dann eine
einzelne E-Gitarre, die eine schräge Melodie zum besten
gibt, die auch auf einem frühen Black-Sabbath-Album
hätte stehen können. Es gesellen sich eine zweite
Gitarre, ein Bass und zuletzt eine Stimme dazu, auf die
selbst der Französische-Fremdenlegion-Count zu seinen
besten Zeiten stolz gewesen wäre. Die Monotonie bricht
nicht ab, sondern steigert sich, schaukelt sich auf zu einer
ohrenzersägenden, reißenden Maschinerie von erstaunlicher
Erbarmungslosigkeit. Übersteuerter Ambient aus lodernden
Tiefen durchbricht das Dunkel, um noch undurchdringlichere
Schwärze zu verbreiten... und wieder diese Stimme,
wieder dieser hämmernde Drumcomputer. Ich bin ja was
Musik angeht wirklich nicht wehleidig, aber diese nervenzerfetzende,
grausame Kombination bringt einen um den Verstand.
Auf der B-Seite angekommen möchte man sich einer Fortführung
dieser Torturen am liebsten entziehen, kann aber nicht.
Jazz-Orgeln und schleppende Industrial-Beats geben einen
Hauch von Hoffnung und dann wieder die Stimme - unendlich
verhallt, so wie der gesamte Sound eigentlich, unendlich
qualvoll. Texte? Wozu. Hat der Wunsch sich zu töten
einen Text? Hat er eine Melodie? Ja, vielleicht. Aber wenn,
dann ist er ein Sirenengesang, bei dem sich der Mensch am
liebsten am Stuhl festbinden möchte. Kæltetod
braucht keinen Text, braucht auch keine Melodie. Wenn man
genau hinhört sind die gespielten Töne, die 3,
4 zu erkennenden "Riffs" oft sehr zusammenhanglos,
auf keinen Fall aber konstruiert oder komponiert. Seien
wir ehrlich: das ist völlige Minimalkunst, wenig gekonntes,
halb improvisiertes Zeug von einem Menschen, der mit roten
Augen, zerschlissen und halb vernichtet in einer Ecke sitzt
und sich an seine Instrumente klammert wie an die Kotzschüssel,
um einfach nur loszuwerden was ihn quält.
Und wenn ich ehrlich sein soll: so handgemacht und simpel
dieses Demo ist, der Mann hat es leider sehr gut geschafft,
seine Leiden auf den Hörer abzuwälzen. "Wundenextrakte"
genügt keinem höheren Anspruch, ist gekonnt übel
produziert und billig (aber nicht dillentantisch!) gespielt
- aber es hat gerade dadurch viel Atmosphäre. Zwar
habe ich ein gutes halbes Dutzend Durchläufe gebraucht
um das zu erkennen, aber was zählt ist bekanntlich
das Ergebnis.
Ein Blick also in das schwarze, mit dunklem Grau bedruckte
Booklet und Du weißt: hier regiert die völlige
Ausweglosigkeit. Zum Schluss noch ein Zitat aus eben jener
Papierbeilage: "Done in dedication to pathetic weakness,
perpetual suffering, the eternal struggle to overcome both
and the ultimate failure that awaits in the end". Das
könnte man treffender nicht formulieren.
6/10 Punkte
Italian
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Kæltetod è un solo-project dietro
cui si cela la figura del misterioso R.S.. Il gruppo ha
mosso i primi passi nell'agosto del 2003 e subito si è
messo all'opera per la pubblicazione del primo demotape
(ottobre 2003), intitolato "Wundenextrakte I - V".
Il successivo "Adoratio Mortem" (2004) calamitò
l'attenzione dei fan più incalliti nell'underground,
tanto da spingere l'Ashen Productions a ristamparlo con
una veste professionale, sempre in cassetta. Visto che anche
il primo lavoro era ancora richiesto, l'etichetta ha provveduto
a ristampare pure "Wundenextrakte I-V", sempre
in maniera professionale, nel medesimo formato.
"Wundenextrakte I-V" si presenta con una copertina
colore nero ed argento. L'intero libretto, scarno e quasi
totalmente privo di informazioni, è basato su questo
accostamento cromatico. Il demo contiene cinque canzoni,
intitolate semplicemente "Extract I", "Extract
II" e così via.
L'ascolto inizia con una breve intro dai toni noise/industrial.
Il genere delle prime due canzoni è invece un black/doom
grezzo e depressivo, costantemente lento e malato. La voce
urla versi con una timbrica straziante, fino a diventare
isterica. La drum-machine è martellante e ripetitiva,
mentre le chitarre sono grezze e zanzarose come da tradizione.
Più che di riff veri e propri, qui abbiamo semplici
sequenze di accordi, generalmente lenti e un po' banalotti.
Alcuni campionamenti noise lasciano però presagire
il cambio stilistico delle composizioni che seguiranno.
Il lato B, infatti, si apre con "Extract IV",
un pezzo ambient/industrial che ricalca le orme degli MZ
412, con percussioni e un sottofondo di effetti che si sormontano,
dai quali emerge una voce quasi sussurrata. Soltanto l'alone
tenebroso e perverso che pervade questo brano offre una
soluzione di continuità con i precedenti, musicalmente
parecchio distanti.
L'inizio di "Extract V", invece, è incentrato
su una tastiera orrorifica, quasi teatrale, che ripete ossessivamente
le stesse note. Rappresenta la fusione, in un unico brano,
dei due volti dei Kæltetod: da un lato troviamo il
black/doom metal, suonato come nei primi due capitoli di
questo demo, mentre dall'altro ecco comparire inserimenti
noise/industrial e ritualistici, suonati con tastiere e
sintetizzatore. La drum-machine, sempre martellante, ad
un certo punto si fa marziale.
"Wundenextrakte I - V", in sostanza, è
un lavoro che non dice nulla di nuovo e non riesce ad emergere
dall'anonimato. La musica è minimale in ogni suo
elemento, estremamente scarna e ripetitiva. Certo, non si
tratta di un demo asettico: riesce a ricreare un'atmosfera
malata e perversa, ma niente di che. Purtroppo non decolla.
Le parti black sono troppo statiche, monotone e prevedibili,
mentre gli inserimenti industrial, seppur azzeccati, ricalcano
troppo spudoratamente quanto già fatto da altri gruppi.
Troppo poco, di questi tempi, per farsi notare. Rimane un
prodotto insufficiente, del quale si può fare tranquillamente
a meno, destinato solo agli amanti di queste sonorità.
Gli altri lo troveranno estremamente noioso e banale.
"Wundenextrakte I - V" è in vendita a 3,50
euro più spese di spedizione presso il mailorder
della Ashen Productions.
5,5/10
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