Kæltetod
Wundenextrakte I-V

Cat.-No.: AP004
Format: Pro-Tape
Release date: 02/2005
Limitation: undisclosed

Availability: few copies left
Price: 3,50€ plus P&P

2nd edition of the demo originally released in 2003


The demand for KÆLTETODs debut demo is still considerable, so I decided to re-release it on pro-tape after the original, hand-made edition was sold out.

Two tracks of suicidal BM somewhere in between ILDJARN, BURZUM and old Doom Metal a la SAINT VITUS, two harsh Industrial pieces and an experimental track that mixes ambient synths with weird metal elements, all of them cloaked by an abyssic feeling that will hopefully ruin your day.












1. Extrakt I
2. Extrakt II
3. Extrakt III
4. Extrakt IV
5. Extrakt V








MP3s

Extrakt I (excerpt)
2:29 mins, 128 kbps, 44 kHz, 2,3 MB



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English

German

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Vor geraumer Zeit erreichte mich dieses Demo aus Österreich. Es ist ein Ein-Mann-Projekt und dieses Tape ist die 1. Veröffentlichung von ihm. Die Songs tragen selbst direkt keinen Namen. Das Layout ist interessant aufgemacht, sehr dunkel gehalten. Nun zur Musik. Ist es Black Metal? Ich würde schon sagen, doch hat KÄLTETOD mehr zu bieten als einseitigen Black Metal. Das ist eine Mischung aus Black Metal Elementen und Ambient/Noise Passagen. Die Produktion ist für ein Demo wirklich in Ordnung, nicht zu dumpf aber auch nicht zu „rein“. Einzig der Gitarrensound wirkt auf mich etwas unterproduziert. Der Keyboard-/Synthysound ist absolut in Ordnung. Auf dem Demo sind lediglich 4 Songs zu finden, was ich dann doch an fragen lässt, wieso „Wundenextrakte I-V“, aber dies ist nicht wirklich ein tragischer Faktor. Die meiste Zeit geht es recht langsam von statten, bis auf ein paar Stellen, in denen der Drumcomputer ziemlich loslegt. Meiner Meinung nach, müsste KÄLTETOD noch etwas an seinem Gesang arbeiten, da es sich teilweise sehr aufgesetzt und eben nicht ausgereift anhört. Die Verbindung zwischen Black Metal und Ambient gefällt mir persönlich sehr gut, wird aber bestimmt einen Grossteil der Hörer abschrecken. Leider zieht sich der letzte Song, durch diese Ambient/Noise Einlage sehr in die Länge und wird schnell langweilig.

Fazit: Alles in allem ein relativ gutes Demo in der heutigen Zeit. Eine gute Mischung, welche man getrost antesten sollte.

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Die meisten Musiker und generell Künstler wissen wovon ich rede, wenn ich behaupte: Leiden ist eine verflucht fruchtbare Angelegenheit und im besten Fall sehr produktiv, ergiebiger meist als die Hochphasen menschlichen Lebens. Das ist bitter und sehr ironisch, aber nicht zu ändern. "Wundenextrakte I-V" ist vertontes Solo-Leiden aus Österreich und das klingt mitunter so verzweifelt, dass ich mir ernsthaft Gedanken um das Wohlergehen des Hauptdarstellers mache. Dieser hat keinen Namen, spielt alle Instrumente auf diesem 20-minütigen Demo, hat den außerordentlich morbiden Drumcomputer eigenhändig programmiert und sich die schrecklichen Stimmausbrüche höchstselbst aus dem Schlund gewürgt.
Nun ist das Tape zwar in 5 Kapitel unterteilt, die ich aber sehr ungern auch getrennt beurteile, weil nur das Gesamtbild in sich stimmig ist - man könnte zwar separieren in zwei Black-Metal-, zwei Ambient/Industrial- und einen langen experimentellen Track, aber die Grenzen sind da definitiv fließend. Wir beginnen unsere Reise in die Abgründe der Verzweiflung mit einem lauernden Industrial-Sample und dem eben schon genannten, wirklich stumpfen und poltrigen, aber sehr düster scheppernden Drumcomputer. Dann eine einzelne E-Gitarre, die eine schräge Melodie zum besten gibt, die auch auf einem frühen Black-Sabbath-Album hätte stehen können. Es gesellen sich eine zweite Gitarre, ein Bass und zuletzt eine Stimme dazu, auf die selbst der Französische-Fremdenlegion-Count zu seinen besten Zeiten stolz gewesen wäre. Die Monotonie bricht nicht ab, sondern steigert sich, schaukelt sich auf zu einer ohrenzersägenden, reißenden Maschinerie von erstaunlicher Erbarmungslosigkeit. Übersteuerter Ambient aus lodernden Tiefen durchbricht das Dunkel, um noch undurchdringlichere Schwärze zu verbreiten... und wieder diese Stimme, wieder dieser hämmernde Drumcomputer. Ich bin ja was Musik angeht wirklich nicht wehleidig, aber diese nervenzerfetzende, grausame Kombination bringt einen um den Verstand.
Auf der B-Seite angekommen möchte man sich einer Fortführung dieser Torturen am liebsten entziehen, kann aber nicht. Jazz-Orgeln und schleppende Industrial-Beats geben einen Hauch von Hoffnung und dann wieder die Stimme - unendlich verhallt, so wie der gesamte Sound eigentlich, unendlich qualvoll. Texte? Wozu. Hat der Wunsch sich zu töten einen Text? Hat er eine Melodie? Ja, vielleicht. Aber wenn, dann ist er ein Sirenengesang, bei dem sich der Mensch am liebsten am Stuhl festbinden möchte. Kæltetod braucht keinen Text, braucht auch keine Melodie. Wenn man genau hinhört sind die gespielten Töne, die 3, 4 zu erkennenden "Riffs" oft sehr zusammenhanglos, auf keinen Fall aber konstruiert oder komponiert. Seien wir ehrlich: das ist völlige Minimalkunst, wenig gekonntes, halb improvisiertes Zeug von einem Menschen, der mit roten Augen, zerschlissen und halb vernichtet in einer Ecke sitzt und sich an seine Instrumente klammert wie an die Kotzschüssel, um einfach nur loszuwerden was ihn quält.
Und wenn ich ehrlich sein soll: so handgemacht und simpel dieses Demo ist, der Mann hat es leider sehr gut geschafft, seine Leiden auf den Hörer abzuwälzen. "Wundenextrakte" genügt keinem höheren Anspruch, ist gekonnt übel produziert und billig (aber nicht dillentantisch!) gespielt - aber es hat gerade dadurch viel Atmosphäre. Zwar habe ich ein gutes halbes Dutzend Durchläufe gebraucht um das zu erkennen, aber was zählt ist bekanntlich das Ergebnis.
Ein Blick also in das schwarze, mit dunklem Grau bedruckte Booklet und Du weißt: hier regiert die völlige Ausweglosigkeit. Zum Schluss noch ein Zitat aus eben jener Papierbeilage: "Done in dedication to pathetic weakness, perpetual suffering, the eternal struggle to overcome both and the ultimate failure that awaits in the end". Das könnte man treffender nicht formulieren.
6/10 Punkte


Italian

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Kæltetod è un solo-project dietro cui si cela la figura del misterioso R.S.. Il gruppo ha mosso i primi passi nell'agosto del 2003 e subito si è messo all'opera per la pubblicazione del primo demotape (ottobre 2003), intitolato "Wundenextrakte I - V". Il successivo "Adoratio Mortem" (2004) calamitò l'attenzione dei fan più incalliti nell'underground, tanto da spingere l'Ashen Productions a ristamparlo con una veste professionale, sempre in cassetta. Visto che anche il primo lavoro era ancora richiesto, l'etichetta ha provveduto a ristampare pure "Wundenextrakte I-V", sempre in maniera professionale, nel medesimo formato.
"Wundenextrakte I-V" si presenta con una copertina colore nero ed argento. L'intero libretto, scarno e quasi totalmente privo di informazioni, è basato su questo accostamento cromatico. Il demo contiene cinque canzoni, intitolate semplicemente "Extract I", "Extract II" e così via.
L'ascolto inizia con una breve intro dai toni noise/industrial. Il genere delle prime due canzoni è invece un black/doom grezzo e depressivo, costantemente lento e malato. La voce urla versi con una timbrica straziante, fino a diventare isterica. La drum-machine è martellante e ripetitiva, mentre le chitarre sono grezze e zanzarose come da tradizione. Più che di riff veri e propri, qui abbiamo semplici sequenze di accordi, generalmente lenti e un po' banalotti. Alcuni campionamenti noise lasciano però presagire il cambio stilistico delle composizioni che seguiranno.
Il lato B, infatti, si apre con "Extract IV", un pezzo ambient/industrial che ricalca le orme degli MZ 412, con percussioni e un sottofondo di effetti che si sormontano, dai quali emerge una voce quasi sussurrata. Soltanto l'alone tenebroso e perverso che pervade questo brano offre una soluzione di continuità con i precedenti, musicalmente parecchio distanti.
L'inizio di "Extract V", invece, è incentrato su una tastiera orrorifica, quasi teatrale, che ripete ossessivamente le stesse note. Rappresenta la fusione, in un unico brano, dei due volti dei Kæltetod: da un lato troviamo il black/doom metal, suonato come nei primi due capitoli di questo demo, mentre dall'altro ecco comparire inserimenti noise/industrial e ritualistici, suonati con tastiere e sintetizzatore. La drum-machine, sempre martellante, ad un certo punto si fa marziale.
"Wundenextrakte I - V", in sostanza, è un lavoro che non dice nulla di nuovo e non riesce ad emergere dall'anonimato. La musica è minimale in ogni suo elemento, estremamente scarna e ripetitiva. Certo, non si tratta di un demo asettico: riesce a ricreare un'atmosfera malata e perversa, ma niente di che. Purtroppo non decolla. Le parti black sono troppo statiche, monotone e prevedibili, mentre gli inserimenti industrial, seppur azzeccati, ricalcano troppo spudoratamente quanto già fatto da altri gruppi. Troppo poco, di questi tempi, per farsi notare. Rimane un prodotto insufficiente, del quale si può fare tranquillamente a meno, destinato solo agli amanti di queste sonorità. Gli altri lo troveranno estremamente noioso e banale.
"Wundenextrakte I - V" è in vendita a 3,50 euro più spese di spedizione presso il mailorder della Ashen Productions.
5,5/10