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Mit dem Namen KEY OF MYTHRAS werden die meisten nicht viel
anfangen können. Eher schon mit SANGUIS aus Österreich,
dessen Ex-Sänger Duncan hier die Fäden zieht.
So unähnlich sind sich beide Bands gar nicht. Auch
KEY OF MITHRAS spielt eine melodische und ziemlich verdauliche
Version des Black Metal mit auflockerndem Thrash-Einschlag.
Mehr als bei SANGUIS kommen hier aber Einflüsse aus
altem Heavy Metal zum tragen. "... So Let It Be Done"
versprüht viel "alten Metalspirit", leider
fehlt bei dem ganzen Gemische etwas die einheitliche Wucht
hinter der Musik. Ansonsten guter Stoff...
DAEMONLORD hatte ich von deren unsäglichen MLP noch
in schlechter Erinnerung, doch siehe da, sie haben sich
gemacht! Ordentlicher finsterer Black Metal erklingt in
meinen Ohren. Der Song ist atmosphärisch und hat eine
gute Hookline zu bieten. Zwar ist der Drumcomputer anscheinend
geblieben, doch der Gesang ist mit einem fiesen Krächzen
nun tausendmal besser! Die Portugiesen haben mich hier wirklich
positiv überrascht.
Fazit: Zweimal Durchschnitt der oberen Gefilde. Diese Split
ist kein "Must-Have", aber hörenswert.
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Los geht's mit Key Of Mythras, eine Band aus Österreich,
die mir bis dato unbekannt war, jedoch ein Soloprojekt von
Duncan (wohl einigen bekannt als ehemaliger Sänger
der österreichischen Black Metal Band Sanguis) darstellt.
Ohne großartige Einleitungen oder Ähnlichem geht
es auch gleich los und Key Of Mythras (auf vorliegender
Split EP übrigens zu zweit) zeigen mit "...So
Let It Be Done" ihren ganz eigenen Stil - eine Mischung
aus Thrash, Black- oder auch traditionellem, klassischem
Metal. Die Aufnahme ist gut geworden und auch der etwas
kratzige Gesang passt zum Stil der Band. Die Musik ist sehr
abwechslungsreich in Melodie und Geschwindigkeit, so geht
es von langsam bis zum schnelleren Tempo. Leider ist der
Abwechslungsreichtum auch eher das Problem an diesem Lied,
denn so ist es schwierig, sich ganz in die Musik bzw. in
die Atmosphäre fallen zu lassen und dadurch zieht das
Stück ohne bleibenden Eindruck an einem vorbei.
Daemonlord aus Spanien sind durch ihre etwas zahlreicheren
Veröffentlichungen der letzten Jahre schon ein Begriff.
Ihr Beitrag zur Split EP namens "The Sharpened Edge
Of Ignorance" steht komplett in der Tradition ihrer
vorigen Veröffentlichungen. Die Musik ist schnell und
geht eigentlich anfangs gleich direkt in den Gehörgang.
Leider schwächt sich der erste Eindruck im weiteren
Verlauf des Liedes etwas ab und es dauert lange bis man
einen wirklichen Höhepunkt findet. Der schwache, zuweilen
sehr dünn klingende Sound und der verwendete Schlagzeug-Computer
sind weitere negative Punkte, die "The Sharpened Edge..."
nur zu einem durchschnittlichen Lied herabstufen.
Die Split EP kommt mit Beiblatt und Texten und ist sicher
beim Vertrieb deines Vertrauens erhältlich...
4.5/10 Punkte
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