Kæltetod
Adoratio Mortem

Cat.-No.: AP001
Format: Pro-Tape
Release date: 02/2005
Limitation: undisclosed

Availability: few copies left
Price: 3,50€ plus P&P

released in cooperation with Iapetus




After the experimental first demo "Wundenextrakte I-V", KÆLTETODs second release is more straight-forward and compact in its approach, but still fucking sick, dirty and desperate.

Five pieces of primitive, cold and mechanic Black/Doom Metal and two demented Industrial in-/outros, inspired by ILDJARN, MÜTIILATION, AKITSA, ABRUPTUM, SAINT VITUS and MZ.412, BRIGHTER DEATH NOW, LUSTMORD and the likes are ready to infect the minds of the unexpecting...













1. Ohnmacht I
2. Seeds Of Life Denial
3. Mother Pestilence
4. All Flesh Shall Perish
5. Cold Hands`Puppet
6. Ohnmacht II / Outro








MP3s

Cold Hands' Puppet (excerpt)
2:41 mins, 128 kbps, 44kHz, 2,6 MB

Seeds Of Life Denial (excerpt)
3:03 mins, 128 kbps, 44 kHz, 2,9 MB



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English

WWW.MYRRTHRONTH.DE
It's always a pleasure to see when you still discover jewels from the underground of our favourite music. Between all this irrelevant Future Black Metal groups, also known as "teenie-mag-garbage", and the ever increasing number of worshipers of Wotan, it actually is possible to find something interesting or stirring. Kæltetod from Austria surely fits this category. One can listen to traditional, raw Black Metal with some industrial tunes. Admittedly this has rather nothing to do with the new-fashioned irrelevance of some norwegian bands because that electronic element creates a new malicious dimension.
It already appears in the intro, a collage of cold and harsh sounds which sometimes gets disrupted by shouts. Thereby optimally prepared, the listener gets very tough and monotonous Black Metal with a touch of Satanic Warmaster. All songs on here are quite slow and rarely accelerate which causes some restlessness because you wait for the breakout although nothing happens. The guitar- and basstune is very distinctive here - standing in the foreground and hitting the right, atmospheric notes, despite the fact that these songstructures are somewhat simple - in addition with the clanging vocals (the main reason for the comparison with Satanic Warmaster) and a basic played drumset. Therefore it is not a tape for fans of technically high placed music, because this tape sets value on atmosphere which already works quite well within the project - when you keep in mind that this is their second demo. Desperation and monotony are always feel- and almost seizable though this isn't easy-listening-music.
Together with the nice package (plus booklet), this release really impressed me and I'm not afraid of giving a high rating here. In conclusion Kæltetod gets the following number of points.
7/10 points

German

WWW.FINALWAR.DE.VU
Umrahmt von zwei kranken Industrialstücken befinden sich auf "Adoratio Mortem", dem zweiten Demo von KAELTETOD aus Österreich, vier destruktive und fremdartig anmutende Black Metal Kompositionen. Zwar folgen die Stücke im Prinzip schon einer klaren Linie, dennoch ist es empfehlenswert nicht unbedingt nach Halt zu suchen, sondern die Lieder einfach auf sich wirken zu lassen. Dann stört einen auch die starke Simplizität der Musik nicht mehr. Als grundlegender Klangteppich dient nämlich oft ein ILDJARNhaftes Rumpeln, das von einem extremen, unmenschlich klagenden Kreischgesang begleitet wird. Ganz so krachig klingt es jedoch nicht, und hinzu kommen auch Einflüsse von Doom und Ambient. Der abgrundtiefe Hass ist zudem nur emotionaler Co-Pilot neben Verzweifelung und Todessehnsucht. Ich möchte nicht das Infoblatt nachplappern, aber KAELTETOD ist es wirklich gelungen den Minimalismus-BM des Norwegers mit MÜTIILATION und MZ.412 auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Zwar handelt es sich noch nicht um ein gemeinsames Vielfaches (um im Vokabular zu bleiben), aber ich sehe gute Ansätze auf diesem interessanten Demo.
Fazit: Experimenteller und intensiver Black Metal.
Wer sich darauf einlässt, wird es nicht bereuen.



WWW.HATEFUL-METAL.DE

Anderthalb Jahre nach dem ersten Demo Wundenextrakte I-V hat R.S. von Kæltetod nun das zweite Demo Adoratio mortem veröffentlicht. Veränderungen und Verbesserungen sind klar zu vernehmen, sowohl produktionstechnisch als auch qualitativ. Adoratio mortem macht einen klareren und gewachsenen Eindruck, es enthält weniger experimentelle Einflüsse obgleich mit Ohmacht I und II zwei Industrial Ein- und Ausklänge gegeben sind. Diese kommen aber professionell und gut rüber und unterstreichen respektive betonen die Atmosphäre und Haltung von Kæltetod.
Das Liedgut auf Adoratio mortem ist vielschichtiger und differenzierter ausgefallen als beim Debüt. Gut zu erkennen ist dies an der spielfreudigen und grell gestimmten Gitarre, die selten still sein zu scheint und stattdessen stets mit dem gellenden oder kreischenden Gesang für die stimmungsintensiven Momente sorgt. Durch die sterile und klare Produktion, gepaart mit dem hallartigen Effekt erzeugen Kæltetod über weite Strecken eine beklemmende und mechanische Stimmung, die unter anderem wie bei dem Lied Cold hand's puppet durch die vielen Rhythmuswechsel noch verfeinert wird. Obwohl der knurrende Gesang von Wundenextrakte I-V – welcher mir gut gefiel - nun gegen hell verzerrten Kreischgesang ausgetauscht wurde, verspüre ich diesen Umstand aber nicht als Mangel oder Verlust, denn dazu ist die musikalische und technische Umsetzung von Adoratio mortem einfach zu gut. Das nuancierte Material wurde von Kæltetod professioneller und selbstsicherer umgesetzt als anderthalb Jahre zuvor, dies schlägt sich auch auf die Atmosphäre nieder und erzeugt insgesamt ein sehr rundes und stimmiges Bild. Man darf sich halt nur nicht an dem ebenfalls flachen Klang stören, dieser gehört wohl einfach zu Kæltetod und soll anders nicht sein.
Wem das erste Demo bereits gefiel, der wird auch von Adoratio mortem nicht enttäuscht sein, und all jenen die Wundenextrakte I-V zu schwach fanden, sei geraten sich dem neuen Demo trotzdem mal anzunehmen.


WWW,MYRRTHRONTN.DE
Es ist immer wieder erfreulich zu sehen, dass man doch noch Perlen im Untergrund unserer geliebten Musik entdecken kann. Zwischen all dem Gestrüpp aus belanglosem Future Black Metal, dem Unkraut der Bravoabteilung und den ständig anwachsenden Auswüchsen der Wotansverehrer, ist es doch tatsächlich noch möglich, etwas Interessantes und Mitreißendes zu finden. In diese Kategorie gehört auf jeden Fall auch Kæltetod aus Österreich. Geboten wird hier traditioneller, roher Black Metal, in den geschickt einige Industrialeinflüsse eingebunden werden. Allerdings hat das weniger mit den neumodischen Belanglosigkeiten einiger norwegischer Bands zu tun, sondern trägt vielmehr dazu bei, der Kassette eine weitere Dimension an Boshaftigkeit zu geben.
Bereits im verhältnismäßig langen Intro tritt dies zu Tage, stellt dieses doch eine kalte und harsche Klangcollage dar, die von gelegentlichen Schreien zerrissen wird. Dadurch bereits bestens präpariert, wird der Hörer darauffolgend von sehr zähem und monotonem Black Metal empfangen, der einem leicht Satanic Warmaster in Erinnerung ruft. Die gebotenen Stücke sind alle recht langsam und brechen nur in den seltensten Fällen mal ein wenig aus, was für eine gewisse Unruhe sorgt, da man ständig auf den Ausbruch wartet und dennoch nichts geschieht. Sehr markant ist dabei der Gitarren- und Basssound, welcher sehr im Vordergrund steht und trotz recht simpler Spielweise genau die richtigen Töne trifft, um eine unheilvolle Atmosphäre zu kreieren. Dazu kommt stark mit Hall versetzter Gesang, welcher wohl der Hauptgrund für den Vergleich zu SW ist, und ein ebenfalls simpel gespieltes Schlagzeug. Man merkt also, dass dieses Tape nicht unbedingt etwas für Freunde technisch versierter Musik ist, denn hier wird eher Wert auf Atmosphäre gelegt, was dem Soloprojekt bereits recht gut gelingt, bedenkt man, dass es gerade mal das zweite Demo ist. Verzweiflung und Monotonie sind hier ständig spür-, ja beinahe greifbar und trotz Simplizität der Kompositionen ist hier beileibe kein easy-listening angesagt.
Da die Aufmachung der Kassette und des Booklets ebenfalls sehr anständig sind und mir die Musik, wie bereits erwähnt, sehr zusagt, scheue ich mich auch nicht davor, hier eine hohe Bewertung zu zücken und gebe diesem hoffnungsvollen Projekt.
7/10 Punkte

WWW.SCHWERMETALL.CH
Wozu braucht man bitteschön CD's wenn es doch Kassetten gibt? Getreu diesem Motto kommt die zweite Veröffentlichung der Ein-Person-Band Kaeltetod daher, welche laut Labelinfo weniger experimentell, dafür aber gradliniger sein soll. Nun gut, ich kenne das Debüt nicht, aber ich frage mich wie man sich die Experimentalität vorstellen muss, angesichts des in der Anlage spulenden "Adoratio Mortem".
Nach einem verwirrenden industriellgeprägten Intro mit dem verheissungsvollen Titel "Ohnmacht I" wabert "seeds of life denial" aus den Boxen. Für mich als Anhänger des BM der alten Machart bleibt erstmal nur ein ungläubiges Verharren. Es fällt mir schwer von einem Song im klassischen Sinne zu sprechen. Vielmehr wird der Hörer mit einem düsteren, schleppendem Klanggebilde aus fiesesten Riffs und dezentem Drumming konfrontiert, abgerundet durch einen Klagegesang der an Burzum erinnert. Nur ab und an fühlt man sich an herkömmlichen BM erinnert. Primär dann, wenn das Tempo mal kurzzeitig angezogen wird, wie beim starken "mother pestilence". Dieser Lobgesang auf die Mutter aller Seuchen hinterlässt bei mir den besten Eindruck, gerade aufgrund des treibenden, ruhelosen Charakters.
Die Stücke auf der B-Seite des Tapes "all flesh shall perish", "cold hands puppet" - letzteres überzeugt neben der morbiden musikalischen Umsetzung vor allem durch einen ebensolchen Text - setzen den eingeschlagenen Pfad des Black / Doom konsequent fort. Hier passt die Labelbeschreibung Black / Doom perfekt wie die Schlinge um den Hals. Ebenso beim finalen "Ohnmacht II", welches mit dem Outro (wieder schwer industriell) verknüpft ist. Bemerkenswert finde ich an dem über Ashen Productions veröffentlichtem Tape auch den Aspekt, dass man sich die Mühe gemacht hat die Texte abzudrucken. Bevor es zur finalen Bewertung geht muss allerdings als Kritik angemerkt werden, dass der Sound nicht der beste ist und so an der Intensität der Stücke nagt. Gerade die Drums sind arg in den Hintergrund gerückt.
Fazit: Auch wenn ich in den Gefilden des depressiven Schwarzmetalls nicht unbedingt ein Fachmann bin, gefallen mir im Vergleich Silencer oder Shining zwar besser, das ändert aber nichts daran, dass "adoratio mortem" eine Veröffentlichung ist, die sich hören lassen kann.
8/13 Punkte


Italian

WWW.SHAPELESS.IT

"Adoratio Mortem", il secondo demotape del progetto solista Kæltetod, esce nella primavera del 2004, ma viene poi ristampato professionalmente in cassetta dalla Ashen Productions l'anno seguente.
Copertina, libretto e testi lasciano intuire tematiche incentrate sulla morte ed il suicidio.
"Ohnmacht I" è un'intro puramente noise, tra MZ 412 e Napalmed, con una voce che recita alcuni versi quasi sussurrati.
Seguono "Seeds Of Life Denial" e "Mother Pestilence", due brani di black metal dalle tinte doom. La voce è cambiata rispetto al demo precedente: pur mantenendo la timbrica acuta e straziante, ora sembra abbastanza ridicola, forse a causa del troppo eco. Chitarre e drum machine, invece, sono rimaste le stesse. L'incedere dei pezzi è ancora lento, cadenzatissimo. C'è da registrare qualche accelerazione in più, ma sostanzialmente le ritmiche sono sempre molto dilatate, a tratti marziali. Come su "Wundenextrakte I-V", anche stavolta troviamo alcuni campionamenti noise sparsi qua e là, che comunque non sortiscono grossi effetti. Il lato A termina senza grosse sorprese.
Le tre canzoni restanti rispecchiano i medesimi contenuti: "All Flesh Shall Perish" e "Cold Hand's Puppet" sono altri due brani black/doom, mentre "Ohnmacht II/Outro" riprende i campionamenti dell'intro, sostituendo la voce con altri effetti ed alcuni colpi scanditi dalla drum machine.
"All Flesh Shall Perish" rallenta ulteriormente il ritmo rispetto alle precedenti. Le prime note sono giocate sul frapporsi di una chitarra quasi nascosta e alcuni campionamenti stridenti. Il resto del brano, invece, è nello stile delle precedenti.
"Cold Hand's Puppet" è un brano più tradizionale, con batteria sempre lentissima e pochi accordi ripetuti continuamente. Gli stacchi presenti contribuiscono soltanto a dilatare ulteriormente le ritmiche. Altro episodio poco felice che precede le stesse note con cui il demo era iniziato.
Insomma, se "Wundenextrakte I-V" non mi aveva convinto, ma almeno sprigionava una certa atmosfera malsana e perversa, "Adoratio Mortem" fallisce anche in questo. Se "Adoratio Mortem" volesse fare il verso a "Filosofem" di Burzum, proprio non ci siamo. Il black dei Kæltetod continua ad essere troppo minimale e scontato per farsi notare. D'altra parte, una voce così finta fa perdere di genuinità ad una base musicale già di per sè carente.
Se R.S. (unico membro del gruppo) si dimostra in grado di vendere comunque i suoi demo e ottenere un contratto con una casa discografica, buon per lui. Secondo me, però, farebbe meglio a dedicare molto più tempo alla composizione dei brani. Per mescolare black e noise in maniera efficace bisogna osare di più e, ad ogni modo, servono riff più ispirati. Intro ed outro sono gli unici episodi sufficienti in questo lavoro: ciò significa che c'è ancora da lavorare parecchio.
"Adoratio Mortem" è in venita a 3,50 euro, escluse le spese di spedizione, presso il mailorder della Ashen Productions.
5/10 Points