English
WWW.MYRRTHRONTH.DE
It's
always a pleasure to see when you still discover jewels
from the underground of our favourite music. Between all
this irrelevant Future Black Metal groups, also known as
"teenie-mag-garbage", and the ever increasing
number of worshipers of Wotan, it actually is possible to
find something interesting or stirring. Kæltetod from
Austria surely fits this category. One can listen to traditional,
raw Black Metal with some industrial tunes. Admittedly this
has rather nothing to do with the new-fashioned irrelevance
of some norwegian bands because that electronic element
creates a new malicious dimension.
It already appears in the intro, a collage of cold and harsh
sounds which sometimes gets disrupted by shouts. Thereby
optimally prepared, the listener gets very tough and monotonous
Black Metal with a touch of Satanic Warmaster. All songs
on here are quite slow and rarely accelerate which causes
some restlessness because you wait for the breakout although
nothing happens. The guitar- and basstune is very distinctive
here - standing in the foreground and hitting the right,
atmospheric notes, despite the fact that these songstructures
are somewhat simple - in addition with the clanging vocals
(the main reason for the comparison with Satanic Warmaster)
and a basic played drumset. Therefore it is not a tape for
fans of technically high placed music, because this tape
sets value on atmosphere which already works quite well
within the project - when you keep in mind that this is
their second demo. Desperation and monotony are always feel-
and almost seizable though this isn't easy-listening-music.
Together with the nice package (plus booklet), this release
really impressed me and I'm not afraid of giving a high
rating here. In conclusion Kæltetod gets the following
number of points.
7/10 points
German
WWW.FINALWAR.DE.VU
Umrahmt von zwei kranken Industrialstücken
befinden sich auf "Adoratio Mortem", dem zweiten
Demo von KAELTETOD aus Österreich, vier destruktive
und fremdartig anmutende Black Metal Kompositionen. Zwar
folgen die Stücke im Prinzip schon einer klaren Linie,
dennoch ist es empfehlenswert nicht unbedingt nach Halt
zu suchen, sondern die Lieder einfach auf sich wirken zu
lassen. Dann stört einen auch die starke Simplizität
der Musik nicht mehr. Als grundlegender Klangteppich dient
nämlich oft ein ILDJARNhaftes Rumpeln, das von einem
extremen, unmenschlich klagenden Kreischgesang begleitet
wird. Ganz so krachig klingt es jedoch nicht, und hinzu
kommen auch Einflüsse von Doom und Ambient. Der abgrundtiefe
Hass ist zudem nur emotionaler Co-Pilot neben Verzweifelung
und Todessehnsucht. Ich möchte nicht das Infoblatt
nachplappern, aber KAELTETOD ist es wirklich gelungen den
Minimalismus-BM des Norwegers mit MÜTIILATION und MZ.412
auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Zwar handelt es
sich noch nicht um ein gemeinsames Vielfaches (um im Vokabular
zu bleiben), aber ich sehe gute Ansätze auf diesem
interessanten Demo.
Fazit: Experimenteller und intensiver Black Metal.
Wer sich darauf einlässt, wird es nicht bereuen.
WWW.HATEFUL-METAL.DE
Anderthalb Jahre nach dem ersten Demo Wundenextrakte I-V
hat R.S. von Kæltetod nun das zweite Demo Adoratio
mortem veröffentlicht. Veränderungen und Verbesserungen
sind klar zu vernehmen, sowohl produktionstechnisch als
auch qualitativ. Adoratio mortem macht einen klareren und
gewachsenen Eindruck, es enthält weniger experimentelle
Einflüsse obgleich mit Ohmacht I und II zwei Industrial
Ein- und Ausklänge gegeben sind. Diese kommen aber
professionell und gut rüber und unterstreichen respektive
betonen die Atmosphäre und Haltung von Kæltetod.
Das Liedgut auf Adoratio mortem ist vielschichtiger und
differenzierter ausgefallen als beim Debüt. Gut zu
erkennen ist dies an der spielfreudigen und grell gestimmten
Gitarre, die selten still sein zu scheint und stattdessen
stets mit dem gellenden oder kreischenden Gesang für
die stimmungsintensiven Momente sorgt. Durch die sterile
und klare Produktion, gepaart mit dem hallartigen Effekt
erzeugen Kæltetod über weite Strecken eine beklemmende
und mechanische Stimmung, die unter anderem wie bei dem
Lied Cold hand's puppet durch die vielen Rhythmuswechsel
noch verfeinert wird. Obwohl der knurrende Gesang von Wundenextrakte
I-V – welcher mir gut gefiel - nun gegen hell verzerrten
Kreischgesang ausgetauscht wurde, verspüre ich diesen
Umstand aber nicht als Mangel oder Verlust, denn dazu ist
die musikalische und technische Umsetzung von Adoratio mortem
einfach zu gut. Das nuancierte Material wurde von Kæltetod
professioneller und selbstsicherer umgesetzt als anderthalb
Jahre zuvor, dies schlägt sich auch auf die Atmosphäre
nieder und erzeugt insgesamt ein sehr rundes und stimmiges
Bild. Man darf sich halt nur nicht an dem ebenfalls flachen
Klang stören, dieser gehört wohl einfach zu Kæltetod
und soll anders nicht sein.
Wem das erste Demo bereits gefiel, der wird auch von Adoratio
mortem nicht enttäuscht sein, und all jenen die Wundenextrakte
I-V zu schwach fanden, sei geraten sich dem neuen Demo trotzdem
mal anzunehmen.
WWW,MYRRTHRONTN.DE
Es ist immer wieder erfreulich zu sehen, dass man doch noch
Perlen im Untergrund unserer geliebten Musik entdecken kann.
Zwischen all dem Gestrüpp aus belanglosem Future Black
Metal, dem Unkraut der Bravoabteilung und den ständig
anwachsenden Auswüchsen der Wotansverehrer, ist es
doch tatsächlich noch möglich, etwas Interessantes
und Mitreißendes zu finden. In diese Kategorie gehört
auf jeden Fall auch Kæltetod aus Österreich.
Geboten wird hier traditioneller, roher Black Metal, in
den geschickt einige Industrialeinflüsse eingebunden
werden. Allerdings hat das weniger mit den neumodischen
Belanglosigkeiten einiger norwegischer Bands zu tun, sondern
trägt vielmehr dazu bei, der Kassette eine weitere
Dimension an Boshaftigkeit zu geben.
Bereits im verhältnismäßig langen Intro
tritt dies zu Tage, stellt dieses doch eine kalte und harsche
Klangcollage dar, die von gelegentlichen Schreien zerrissen
wird. Dadurch bereits bestens präpariert, wird der
Hörer darauffolgend von sehr zähem und monotonem
Black Metal empfangen, der einem leicht Satanic Warmaster
in Erinnerung ruft. Die gebotenen Stücke sind alle
recht langsam und brechen nur in den seltensten Fällen
mal ein wenig aus, was für eine gewisse Unruhe sorgt,
da man ständig auf den Ausbruch wartet und dennoch
nichts geschieht. Sehr markant ist dabei der Gitarren- und
Basssound, welcher sehr im Vordergrund steht und trotz recht
simpler Spielweise genau die richtigen Töne trifft,
um eine unheilvolle Atmosphäre zu kreieren. Dazu kommt
stark mit Hall versetzter Gesang, welcher wohl der Hauptgrund
für den Vergleich zu SW ist, und ein ebenfalls simpel
gespieltes Schlagzeug. Man merkt also, dass dieses Tape
nicht unbedingt etwas für Freunde technisch versierter
Musik ist, denn hier wird eher Wert auf Atmosphäre
gelegt, was dem Soloprojekt bereits recht gut gelingt, bedenkt
man, dass es gerade mal das zweite Demo ist. Verzweiflung
und Monotonie sind hier ständig spür-, ja beinahe
greifbar und trotz Simplizität der Kompositionen ist
hier beileibe kein easy-listening angesagt.
Da die Aufmachung der Kassette und des Booklets ebenfalls
sehr anständig sind und mir die Musik, wie bereits
erwähnt, sehr zusagt, scheue ich mich auch nicht davor,
hier eine hohe Bewertung zu zücken und gebe diesem
hoffnungsvollen Projekt.
7/10 Punkte
WWW.SCHWERMETALL.CH
Wozu braucht man bitteschön CD's wenn es doch Kassetten
gibt? Getreu diesem Motto kommt die zweite Veröffentlichung
der Ein-Person-Band Kaeltetod daher, welche laut Labelinfo
weniger experimentell, dafür aber gradliniger sein
soll. Nun gut, ich kenne das Debüt nicht, aber ich
frage mich wie man sich die Experimentalität vorstellen
muss, angesichts des in der Anlage spulenden "Adoratio
Mortem".
Nach einem verwirrenden industriellgeprägten Intro
mit dem verheissungsvollen Titel "Ohnmacht I"
wabert "seeds of life denial" aus den Boxen. Für
mich als Anhänger des BM der alten Machart bleibt erstmal
nur ein ungläubiges Verharren. Es fällt mir schwer
von einem Song im klassischen Sinne zu sprechen. Vielmehr
wird der Hörer mit einem düsteren, schleppendem
Klanggebilde aus fiesesten Riffs und dezentem Drumming konfrontiert,
abgerundet durch einen Klagegesang der an Burzum erinnert.
Nur ab und an fühlt man sich an herkömmlichen
BM erinnert. Primär dann, wenn das Tempo mal kurzzeitig
angezogen wird, wie beim starken "mother pestilence".
Dieser Lobgesang auf die Mutter aller Seuchen hinterlässt
bei mir den besten Eindruck, gerade aufgrund des treibenden,
ruhelosen Charakters.
Die Stücke auf der B-Seite des Tapes "all flesh
shall perish", "cold hands puppet" - letzteres
überzeugt neben der morbiden musikalischen Umsetzung
vor allem durch einen ebensolchen Text - setzen den eingeschlagenen
Pfad des Black / Doom konsequent fort. Hier passt die Labelbeschreibung
Black / Doom perfekt wie die Schlinge um den Hals. Ebenso
beim finalen "Ohnmacht II", welches mit dem Outro
(wieder schwer industriell) verknüpft ist. Bemerkenswert
finde ich an dem über Ashen Productions veröffentlichtem
Tape auch den Aspekt, dass man sich die Mühe gemacht
hat die Texte abzudrucken. Bevor es zur finalen Bewertung
geht muss allerdings als Kritik angemerkt werden, dass der
Sound nicht der beste ist und so an der Intensität
der Stücke nagt. Gerade die Drums sind arg in den Hintergrund
gerückt.
Fazit: Auch wenn ich in den Gefilden des depressiven Schwarzmetalls
nicht unbedingt ein Fachmann bin, gefallen mir im Vergleich
Silencer oder Shining zwar besser, das ändert aber
nichts daran, dass "adoratio mortem" eine Veröffentlichung
ist, die sich hören lassen kann.
8/13 Punkte
Italian
WWW.SHAPELESS.IT
"Adoratio Mortem", il secondo demotape del progetto
solista Kæltetod, esce nella primavera del 2004, ma
viene poi ristampato professionalmente in cassetta dalla
Ashen Productions l'anno seguente.
Copertina, libretto e testi lasciano intuire tematiche incentrate
sulla morte ed il suicidio.
"Ohnmacht I" è un'intro puramente noise,
tra MZ 412 e Napalmed, con una voce che recita alcuni versi
quasi sussurrati.
Seguono "Seeds Of Life Denial" e "Mother
Pestilence", due brani di black metal dalle tinte doom.
La voce è cambiata rispetto al demo precedente: pur
mantenendo la timbrica acuta e straziante, ora sembra abbastanza
ridicola, forse a causa del troppo eco. Chitarre e drum
machine, invece, sono rimaste le stesse. L'incedere dei
pezzi è ancora lento, cadenzatissimo. C'è
da registrare qualche accelerazione in più, ma sostanzialmente
le ritmiche sono sempre molto dilatate, a tratti marziali.
Come su "Wundenextrakte I-V", anche stavolta troviamo
alcuni campionamenti noise sparsi qua e là, che comunque
non sortiscono grossi effetti. Il lato A termina senza grosse
sorprese.
Le tre canzoni restanti rispecchiano i medesimi contenuti:
"All Flesh Shall Perish" e "Cold Hand's Puppet"
sono altri due brani black/doom, mentre "Ohnmacht II/Outro"
riprende i campionamenti dell'intro, sostituendo la voce
con altri effetti ed alcuni colpi scanditi dalla drum machine.
"All Flesh Shall Perish" rallenta ulteriormente
il ritmo rispetto alle precedenti. Le prime note sono giocate
sul frapporsi di una chitarra quasi nascosta e alcuni campionamenti
stridenti. Il resto del brano, invece, è nello stile
delle precedenti.
"Cold Hand's Puppet" è un brano più
tradizionale, con batteria sempre lentissima e pochi accordi
ripetuti continuamente. Gli stacchi presenti contribuiscono
soltanto a dilatare ulteriormente le ritmiche. Altro episodio
poco felice che precede le stesse note con cui il demo era
iniziato.
Insomma, se "Wundenextrakte I-V" non mi aveva
convinto, ma almeno sprigionava una certa atmosfera malsana
e perversa, "Adoratio Mortem" fallisce anche in
questo. Se "Adoratio Mortem" volesse fare il verso
a "Filosofem" di Burzum, proprio non ci siamo.
Il black dei Kæltetod continua ad essere troppo minimale
e scontato per farsi notare. D'altra parte, una voce così
finta fa perdere di genuinità ad una base musicale
già di per sè carente.
Se R.S. (unico membro del gruppo) si dimostra in grado di
vendere comunque i suoi demo e ottenere un contratto con
una casa discografica, buon per lui. Secondo me, però,
farebbe meglio a dedicare molto più tempo alla composizione
dei brani. Per mescolare black e noise in maniera efficace
bisogna osare di più e, ad ogni modo, servono riff
più ispirati. Intro ed outro sono gli unici episodi
sufficienti in questo lavoro: ciò significa che c'è
ancora da lavorare parecchio.
"Adoratio Mortem" è in venita a 3,50 euro,
escluse le spese di spedizione, presso il mailorder della
Ashen Productions.
5/10 Points
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